

Die Erwachsenen-Taufe
Die Mennoniten gehören zu einer evangelischen
Freikirche, die aus der Täuferbewegung der Reformationszeit
hervorgegangen ist.
Die Täufer, deren Bewegung 1525 in Zürich in der Schweiz entstanden
war, lehnten die Kindertaufe ab und praktizierten die Freiwilligen-
oder Bekenntnistaufe. Deshalb wurden sie auch als "Wiedertäufer"
bezeichnet. Sie selbst nannten sich "Brüder und Schwestern in
Christo". Auch heute noch ist die Bekenntnistaufe eine der
wichtigsten Grundlagen der heutigen mennonitischen Gemeinden. Die so
genannte Taufunterweisung ist die Basis für Aufnahme in die Gemeinde
auf Grund der Bekenntnistaufe. Der Name "Mennoniten" ist von Menno
Simons (1496-1561) hergeleitet, der sich den Täufern anschloss und
einer ihrer wichtigsten Leiter wurde.
Wenn Sie mehr über uns Mennoniten wissen wollen, empfehlen wir Ihnen die Broschüren:
"Typisch Mennonitisch"; Hrg. Paul Warkentin und Dieter Götz Lichdi oder "Mennoniten, Ansichten einer Freikirche", beide erschienen bei der Arbeitsgemeinschaft Mennonitischer Gemeinden in Deutschland (AMG) bzw. beim Bund der Europäischen Mennonitischen Brüdergemeinden. Außerdem stehen Ihnen bei Wikipedia unter den Begriff Mennoniten ausführliche Informationen zur Verfügung.