
Mit großer Spannung reisten wir am Freitagabend
zur Gemeindefreizeit auf den Thomashof.
Nach einer herzlichen
Begrüßung bekamen wir Namensschilder, Listen zum Ausfüllen und unseren
Zimmerschlüssel.
Nach wenigen Minuten hatten sich meine Kinder in das Thema der Freizeit eingearbeitet: „Dem Leben in die Arme werfen“: Alleine auf den Spielplatz gehen, sich jederzeit ein Getränk am Automaten ziehen und am Buffet endlich mal nur das Essen worauf sie Lust hatten.
Mit viel Musik und Liedern begann das Abendprogramm.
Ungefähr 90 Leute wurden begrüßt und in die Veranstaltung eingeführt. Schließlich teilten sich die Generationen. Die Kinder und Jugendlichen schlossen sich den Mitarbeitern an und die Erwachsenen machten sich zusammen mit unserer Referentin auf den nachösterlichen Weg mit dem Auferstandenen.
Nach einer kurzen Einführung ins Thema Auferstehung teilten wir uns in 7 Gruppen auf und analysierten 7 unterschiedliche Bilder zur Auferstehung. Anschließend wurden die Ergebnisse der Kleingruppen, wie beispielsweise ein möglicher Titel, wie ist die Auferstehung auf dem Bild dargestellt, welche Hoffnung steckt in dem Bild etc. im Plenum vorgestellt.
Eine kleine Andacht und Gesang schloss das offizielle Programm ab.
Richtig eingestimmt in den nächsten Tag wurden wir mit neuen Liedern, Gitarre und Flügel brachten uns in Schwung. Anschließend verabschiedeten sich die Kids zu ihrem Programm und wir setzten uns weiter mit dem Thema Auferstehung auseinander.
Zu Beginn teilten wir uns wieder in 7 Gruppen auf und interpretierten 7 Gedichte. Im Plenum wurden die Gedichte entsprechend der vorhergehenden Gruppenarbeit vorgetragen. Nach dieser Vorbereitung, war nun unsere Referentin an der Reihe. Doch wer einen Vortrag mit einer Powerpoint Präsentation erwartet hatte wurde enttäuscht. Sie wählte als Methode den Bibliolog, ein Kunstwort entstanden aus Bibel und Dialog. Die Teilnehmenden erschließen den Text, indem sie sich mit vorgegebenen Rollen identifizieren und sich in diesen sprachlich äußern. Im Gegensatz zum Bibliodrama werden hier biblische Geschichten nicht durch Rollenspielelemente und ähnliches nacherlebt, sondern der Prozess der Aneignung einer biblischen Geschichte findet ganz in der Imagination der Teilnehmenden statt. Ziel der Methode Bibliolog ist es, dass der biblische Text unangetastet bleibt und gleichzeitig von den Teilnehmenden interpretiert wird, indem es viel Raum zwischen dem Erzählten gibt, der entsprechend weiter erzählt und gefüllt wird durch unsere Vorstellungen und Wahrnehmungen.
Traumhaftes Wetter war am Nachmittag und mit Kind und Kegel ging es in den Zoo von Karlsruhe.
Wer keine Lust auf den Zoo hatte konnte in eine Gesprächsgruppe zum Thema gehen oder hatte Zeit für Stille.
Am Abend erlebten wir einen Bunten Abend, ein Gemeinschaftsspiel mit 8 Stationen. Nach einander absolvierten wir in acht gemischten und jeweils aus 3 Generationen bestehenden Gruppen den Stationen-Parcours.
Im Plenum wurden teilweise unter Lachtränen die Highlights des Abends vorgestellt.
Abgeschlossen wurde der Abend mit einer kleinen Andacht.
Am Sonntag feierten wir nach dem gemeinsamen Singen einen Familiengottesdienst.
Im Mittelpunkt stand die Geschichte der Emmaus Jünger (LK24). Die Predigt wurde durch einen Bibliolog ersetzt und wir erlebten die Emmaus Jünger durch diese Methode. Anschließend feierten wir zusammen Abendmahl.
Schön war die Freizeit, weil alle so viel Spaß hatten und alle Lust und Freude zum Mitmachen hatten. Danke noch mal an das Freizeitteam, an alle, die organisiert, musiziert, mitgemacht und unterstützt haben.
Für nächstes Jahr gilt: „Heute ist nicht alle Tage, aber wir kommen wieder, keine Frage.“
J., P. und S.
Last Update
15.05.2010
Copyright © 2009 MG Weierhof| All
Rights Reserved
Design: Made in Austria | Author:
G. Wolfgang | Re-Design by W. Maas & S. Neff |
W3C XHTML 1.1 |
W3C CSS 2.0