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Mennonitengemeinde Weierhof
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ZEIT für STILLE im ALLTAG

Eine kleine Gruppe übte Zeit für Stille im Alltag. Es gab eine kleine Liturgie für den Alltag mit nach Hause, nach der jede/r für sich eine Zeit für Stille an jedem Tag gestalten konnte. Dabei halfen uns Bibeltexte, in denen etwas zur Stille steht. Wer von den Leserinnen und Lesern sich den ein oder anderen Text ansehen will, hier ist die Zusammenstellung:

 

Text

Thema

1.Könige 19,1-13a

Elias Gottesbegegnung

Matthäus 4,1-11

Jesus in der Wüste

Markus 1, 35-39

Jesus an einem einsamen Ort

Jona 4,1-11

Jona zieht sich zurück

Markus 2,23-28

Bedeutung des Sabbat bei Jesus

Genesis (1. Mose) 2,1-3

Die Einsetzung des Sabbat

Leviticus (3. Mose) 25,2-31

Sabbatjahr und Erlassjahr

Lukas 8,40-56

Stillschweigegebote Jesu

Psalm 37,7

„Erhitze dich nicht.“

Exodus (2. Mose) 14,10-14

„Der Herr wird für euch streiten, seid ihr nur ruhig.“

Jesaja 30,15-17

„Nur Stille und Vertrauen verleihen euch Kraft.“

Psalm 62

„Bei Gott allein kommt meine Seele zur Ruhe.“

Jesaja 32,15-20

„An stillen und ruhigen Plätzen..“

Klagelieder 3,17-26

„Gut ist es schweigend zu harren.“

Psalm 131

„Still wie ein kleines Kind.“

Markus 4,35-41

Der Sturm auf dem See

Jesus Sirach 20,1-9

Das rechtzeitige Reden und Schweigen

1.Timotheus 2,1-7

„…dass wir ein ruhiges und stilles Leben führen.“

Nehemia 8,1-12

„Seid still, denn dieser Tag ist heilig.“

 

Eindrücke einer Teilnehmerin: 

Aus Theorie und Praxis weiß ich, dass stille Zeiten mir Kraft und Energie geben. Aber mit der Umsetzung im Alltag klappt es nicht immer. Als ich die Ankündigung „Zeit für Stille im Alltag“ las, waren sofort zwei Stimmen in meiner Brust.

Eine sagte laut und beharrlich: tolle Sache! Die andere: doch nicht während der letzten Schulwochen vor den Ferien, da hast du genug Stress! Ich entschied mich, gerade wegen der zweiten Stimme teilzunehmen.

An den drei Abenden erhielten wir viele Anregungen, unseren persönlichen Weg in die Stille zu finden. Diese Hilfen, besonders der gelbe Zettel mit seiner klaren Struktur, und die Gruppe bestärkten mich bei meinem täglichen Ritual. Ich fand es erstaunlich, wie leicht ich zur Ruhe kam und ich mich auf diese Zeit freute. Zu meiner Mitte zu kommen und dabei Gott zu begegnen, ist wahrlich großartig. Es gelingt nicht jedes Mal, aber das ist nicht so wichtig.

Für die Zukunft habe ich mir vorgenommen, wöchentlich 2-3 Mal meine stille Zeit beizubehalten. Das wird nicht schwer sein, denn mein Platz wartet schön hergerichtet auf mich. Sollte mir das für eine gewisse Zeit wieder einmal verloren gehen, weiß ich nun, wie mir der Einstieg mit den Hilfen wieder gelingen kann.

 

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